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06.08.2010 - Haste Haschisch in den Taschen...
01.03.2010 - Sarrazin schon wieder...
23.02.2010 - Ein bescheidener Vorschlag
17.06.2009 - Kinderpornografie
17.03.2009 - Arg, Ärger, Arge - Oder: Kafka heute
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11.12.2006 - Hermann H. - Tod in der JVA Siegburg
26.06.2006 - Nachruf auf Bruno
14.06.2006 - Heather Mills und die Männer
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30.09.2005 - Kate Moss
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13.12.2004 - Angela und das Cannabis
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17.08.2004 - Der Service der Deutschen Bahn ...
27.07.2004 - Hartz & Co
19.07.2004 - Alt aber fit
09.07.2004 - Wie ich einmal einen Kommentar schreiben wollte ...
06.08.2010

Haste Haschisch in den Taschen...
„Haste Haschisch in den Taschen, haste immer was zu naschen“ erklärten wir (Gammler und Hippies) vor gefühlten 100 Jahren. Hattste Haschisch in den Taschen, konnte aber auch locker ein Haftbefehl dazu kommen. Damit soll nun, zumindest in NRW, in einem bestimmten Rahmen Schluss sein. Die neue Regierung will den Besitz von bis zu zehn Gramm entkriminalisieren und, erfahre ich aus der Zeitung, kann sich mit diesem Vorstoß auf die Bevölkerungsmehrheit berufen. 52 Prozent der Befragten einer Emnid-Studie sind für eine liberalere Regelung der Cannabis-Politik. Und schon heulen „besorgte Bürger“ auf und warnen vor der Suchtkatastrophe. Mein Tipp an die werten Mitbürger: Lesen Sie, während sie sich bei ihrem allabendlichen Weinchen oder Bierchen entspannen, folgende gleichfalls aktuelle dpa-Meldung: „Die Zahl der jungen Menschen, die mit alkoholbedingten Erkrankungen stationär in eine Klinik mussten, hat sich in NRW mehr als verdoppelt.“ Ich gehe davon aus, dass Sie angesichts der erschreckenden Zahlen schon morgen eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Alkohol fordern werden. Und dann aber zur (eigenen) Sicherheit vielleicht doch die Entkriminalisierung eines Eigenbedarfs von bis zu einer Flasche Bier oder einem Glas Wein? Könnte sinnvoll sein. Im Knast ist es nicht so schön. Und so trocken!


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